Freiraum erschaffen

Mindset

Das Mindset beschreibt die Art und Weise wie wir denken, es dient uns als Grundlage für jedes Handeln. Jede Tat oder Handlung die wir tätigen, erfordert immer das wir ein gewisses Denkverhalten ausüben. Eine falsche Art und Weise zu denken, würde nur dazu führen, dass wir unsere verbleibende Zeit nicht mit den wichtigen Dingen im Leben füllen.

Wir Menschen sind alle von Person zu Person unterschiedlich, selbst unter eineiigen Zwillingen sind kleine Gegensätze festzustellen. Von Geburt an sind wir eine Person mit keinerlei Vorurteilen, Abneigungen, Ängsten oder eingeschränkten Denkverhalten, die wir jetzt in uns tragen.

Mindset
Schulsystem

➥ Schulsystem

Das Grundprinzip des heutigen Schulsystems, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von den Preußen eingeführt. Unser Schulsystem zielt ab, uns auf das weitere Leben in der Gesellschaft vorzubereiten, indem es uns in der Kindheit und Jugendphase erzieht und uns Wissen beibringt, mit dem wir später in dem vorgegebenen System besser arbeiten können.

All das was uns beigebracht wird, dient lediglich zu einem Zweck der Stabilisierung des gesellschaftlichen Systems. Aus der geschichtlichen Historie geht hervor, dass es schon immer eine Art von System gab, welches stabilisiert werden musste. Jedoch bekommen wir durch dieses Schulsystem und durch unser Umfeld, die falsche Art und Denkweise vermittelt, um unsere eigene individuelle Entwicklungsentfaltung auszuleben.

Das Problem unserer Schulen und Universitäten ist es, dass sie Wissen ohne Gebrauchsanweisung vermitteln, daher sind die Schüler und Studenten nicht in der Lage, ihre erworbenen Kenntnisse auf kreative Art und Weise vermögenswirksam anzuwenden.

Ein gebildeter Mensch muss nicht über umfangreiches Allgemeinwissen, eine gute Schulausbildung oder sogar über eine besondere Fachkenntnis verfügen. Sondern diese Person eignet sich bewusst zielgerichtetes Fachwissen und Erfahrungen an, um seine persönlichen Kompetenzen auszubilden, sowie seinen Charakter zu festigen und sich zu dem zu machen, der er geistig schon ist.

Im Gegensatz zu dem schulisch vermittelten Wissen, müssen wir heutzutage nicht alles wissen, sondern wir müssen die Fähigkeit besitzen, alle benötigten Informationen so anzuwenden, dass Sie einen bestimmten Zweck erfüllen.

➥ Das Ego

Wir spielen alle das Spiel und niemand bemerkt es zunächst. Ein Spiel ohne Gegner, ist prinzipielle auch kein Spiel, doch dennoch spielen wir alle es. Der Grund dafür ist, dass wir unseren Gegner nicht kennen, nicht wissen wo er sich befindet. Der Gegner ist genau da wo wir ihn am wenigsten vermuten. Der Gegner ist das eigene Ego, es gehört zu deinem konditionierten Verstand und möchte dir wohl möglich genau jetzt einreden, dass es ihn gar nicht gibt. Das Ego sagt uns, was wir tun sollen und wann wir es tun sollen, es vergleicht, bewertet, spekuliert, urteilt, kommentiert usw.

Das Ego

An den aufgezeigten Beispielen kannst du dich bestimmt des Öfteren erkennen.

  • du möchtest immer im Recht sein
  • dein falscher Stolz lässt keine Eingeständnisse und Niederlagen zu
  • du denkst, du müsstest immer etwas leisten und erfolgreich sein
  • du stehst morgens auf, erträgst einen Teil deiner Kollegen, investierst Blut, Schweiß und Tränen und damit alle sehen wie gut, großzügig, witzig und clever du bist und sie dir das Gefühl vermitteln, etwas Besonderes zu sein. Das allein ist der Drang nach Anerkennung, Liebe und Wertschätzung von der Gesellschaft
  • deine Eitelkeit lässt es nicht zu, dich in einem anderen Blickwinkel, deiner Gedanken und deinem äußeren der Gesellschaft zu präsentieren
  • du hast einen unausgesprochenen Ansporn immer besser sein zu müssen als alle anderen und dies mit teuren Prestigeobjekten zur Schau zustellen
  • du bist neidisch oder missgünstig auf die Erfolge von anderen
  • du fühlst dich oft persönlich angegriffen, obwohl es in Wirklichkeit gar nicht um dich geht oder es nicht so gemeint ist.

Das Ego entnimmt Erinnerungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit. Wir sehen und beurteilen also die Gegenwart danach, was wir für Erinnerungen und Erfahrungen gesammelt haben. Das erlaubt uns aber keine freie objektive und/oder subjektive Entscheidung zu treffen. Wir müssen mit aller Macht dem Einfluss des Egos auf unseren Verstand widerstehen, anschließend sind wir erst fähig, freie Entscheidungen in der Gegenwart zu treffen.

Verstand vs. Wahrnehmung

➥ Verstand vs. Wahrnehmung

Jedes Ereignis in unserem Leben können wir über zwei Wege realisieren und die vorhandenen Informationen aufnehmen, indem sie zunächst über unseren Verstand und/oder über unsere Wahrnehmung verarbeitet und zu einer Handlung umgesetzt werden.

Sobald der Verstand eine Information erhält, werden ganz unbewusst Verhaltens- und Denkmuster aus dem Mindset ausgewählt. Das Mindset ist dadurch wie eine Art von Betriebssystem, mit darauf befindlichen Programmen anzusehen. Wodurch wir für jede Situation ein adäquates Programm (Glaubenssatz) besitzen und unterschiedlich auf die Gegebenheiten reagieren können.

Gewisse Programme aus unserem Mindset sind so einprägsam, dass sie so tief in unserem Bewusstsein verankert sind, sodass wir routiniert und/oder reflexartig auf die einwirkenden Umstände reagieren.

Routinen und Reflexe sind nichts anderes als Programme, die wir in unserem Mindset abgespeichert haben. Das könnte z.B. so aussehen, dass unser Verstand Informationen aufnimmt und unser Bewusstsein mithilfe der ihm wir verleihenden Willenskraft und dem Selbstbewusstsein, uns vor negativen äußeren Einflüssen reflexartig schützt. Zum Beispiel: Du bist dumm und nichts wert.

Dasselbe Phänomen tritt auch dann auf, wenn wir Informationen über unsere vollständige Wahrnehmung aufnehmen. In Beiden Fällen entnimmt unser Bewusstsein ein geeignetes Programm und setzt es reflexartig in eine Handlung um. Zum Beispiel: Die Sonne scheint und ich bekomme Glücksgefühle, das Zähneputzen, das laufen, das atmen, der Herzschlag, das kauen, das zwinkern ……

Wahrnehmung

Die zweite Möglichkeit Informationen aufzunehmen, ist das wahrnehmen über unseren Körper und der Umwelt. Alles das was uns umgibt, können wir über unsere fünf Sinnesorgane Wahrnehmen. In der bewussten Wahrnehmung machen wir uns über eine Entscheidung keine Gedanken mehr. Wir fühlen es, ob die Situationen, Umstände oder Ereignisse für uns angenehm sind oder nicht.

Durch die bewusste Wahrnehmung der Realität, entnehmen wir aus unserem Bewusstsein, manifestierte Grundverhalten. Zu ihnen zählen hauptsächlich die Talente, Begabungen, mentale Zustände wie z.B. die Willenskraft, individuelle und nicht individuelle Eigenschaften, Persönlichkeit und die Grundgefühle.

Über einigen Grundprogramme sind wir uns gar nicht immer bewusst und tendieren oft zu der Eigenart, dem gesagten mehr glauben zu schenken, als auf den eigenen Körper zu hören. Alles, was wir dafür benötigen, ist die innere Stimme wahrzunehmen und richtig zu deuten. Verantwortlich dafür sind unsere Gefühle, sie sind die einzige Möglichkeit, um einen direkten Kontakt zu uns selbst und zu unserem Bewusstsein aufzubauen.

➥ Gleichgewicht

Das Bewusstsein verbindet den Verstand, mit der allumfassenden Wahrnehmung und ist für ein ausgewogenes Zusammenleben zuständig. Deshalb ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, dass wir die Wahrnehmung zu mindestens genauso, wenn nicht sogar mehr beanspruchen als den Verstand. Erst dadurch ist das Bewusstsein fähig, ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung zu erzeugen.

Im Buddhismus wird davon gesprochen, dass der Menschen einen Ausgleich zwischen Körper und Geist benötigt. Unter dem Begriff Körper versteht sich alles das, was unserem Körper im physischen Sinne eine Belastung beschert, z.B. Sport, Arbeit. Der Geist hingegen umfasst alles das, was der Verstand, die Wahrnehmung und das Bewusstsein ausmachen.

Ausgleich Buddhismus

Das Leben strebt immer nach einem Ausgleich, es verhält sich wie ein fließendes Gewässer. Es ist ein Lebensfluss, in dem alles kommt und alles auch wieder geht. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass mit jedem Ende auch ein neuer Anfang beginnt. Alles was auf der Welt passiert, unterliegt einem biologischen Ausgleich und stellt somit das Gleichgewicht des Lebens wieder her.

Tag = Nacht

Hell = Dunkel

Positiv = Negativ

Gut = Schlecht

Leben = Tod

Glück = Pech

Reich = Arm

Anfang = Ende

Wenn es diese Gesetzmäßigkeiten nicht geben würde, woher sollten wir dann wissen das es sie gibt?

In der Welt, in der wir leben, entfernen wir uns jedoch immer mehr von der bewussten Wahrnehmung weg, hin zum Denken. Wir sind nicht mehr imstande, ein ausgewogenes Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Im Durchschnitt sind mehr Männer als Frauen von ihrem eigenen Verstand abhängig. Ein unbestreitbarer Beweis hierfür, liegt in der Tatsache, dass Frauen mehr zu einer Emotionalität neigen als Männer. Denn die Gefühlswahrnehmung findet ausschließlich über unsere Wahrnehmung statt.

Gleichgewicht

Bei einer Technologiekonferenz am 04.10.2010 am Lake Tahoe in Kalifornien, erwähnte Eric Schmidt, CEO von Google, dass wir innerhalb von 2 Tagen mehr Wissen erschaffen und darüber nachdenken, als vom Anbeginn der Zivilisation bis ins Jahre 2003. Wir Menschen nehmen somit immer mehr Wissen auf, denken mehr darüber nach und bemerken gar nicht, dass uns die Medien zu Handlungen verleiten. Wir gelangen in einen Strudel aus Gedanken, welcher uns von den wirklich wichtigen Dingen im Leben abhält. Das alles begünstigt die oben angesprochene Thematik, dass wir uns langsam von der bewussten Wahrnehmung entfernen.

Die einzige Lösung ist es, mehr der eigenen Wahrnehmung eine Aufmerksamkeit zu schenken, indem wir weniger unseren Verstand benutzen und stattdessen mehr auf die innere Stimme unseres Körpers hören. Dazu bietet sich eine Bewusstseinserweiterung und Wandlung unseres Geistes an.

Das kostenfreie Unbound Identity Workbook

Nur mit diesem Workbook erhältst du einen Handlungsplan mit einer Schritt für Schritt Anleitung, um deinen Freiraum für die Selbstentfaltung und für die Verwirklichung deiner Träume und Ziele zu erschaffen.

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